alle Bilder: © Michael Brauckmann

Ny-Ålesund und 1. Anlandung bei Gravnesodden

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Der erste Tag an Bord brachte uns zunächst nach Ny-Ålesund. Für die recht übersichtliche nördlichste dauerhaft bewohnte zivile Forschungsstation der Welt wurde eine geführte Tour durch den Ort angeboten. Das Wetter war nicht so erfreulich. Ein kräftiger Wind blies durch unsere Jacken und Schnee war in der Luft. Der vom Leiter des Expeditionsteams wärmstens empfohlene Souvenirladen wurde noch rechtzeitig geöffnet. Wie so oft im hohen Norden, musste man in diesem Laden die Schuhe ausziehen und auf Socken einherschleichen. Socken, dicke warme Wollsocken, haben wir dann auch im Laden erstanden. Die haben uns über die gesamte Reise wertvolle Dienste bei den Gummstiefeleinsätzen geleistet. Um ca. 11:15 Uhr hieß es dann wieder "Alle Leinen los!".

Der Transit zu unserem nächsten Ziel wurde an Bord der MS Spitsbergen für die vorgeschriebenen Unterweisungen der AECO in allen notwendigen Sprachen genutzt.

Gegen 16:00 Uhr lief die MS Spitsbergen in den Magdalenafjord ein. Ein von allen mit Spannung erwarteter Programmpunkt stand auf der Tagesordnung, unsere erste nasse Anlandung in Gummistiefeln und mit der obligatorischen Schwimmweste.

MS Spitsbergen an der Pier -> Ny-Ålesund (Norwegen)

Pier von Ny-ÅlesundTOP

 Einordnung: Europa/Norwegen/Ny-Ålesund Stichwort: Kreuzfahrtschiff

Hier liegt die Spitsbergen in Ny-Ålesund an der Pier. Das war für uns, bis zum Ende der Reise, die letzte trockene Anlandung. Danach ging es nur noch in die Schlauchboote (Zodiac).

Die Ortschaft -> Ny-Ålesund (Norwegen)

Ny-ÅlesundTOP

 Einordnung: Europa/Norwegen/Ny-Ålesund Stichwort: Ortschaft

Ny-Ålesund (früher in verschiedenen Sprachen auch Kings Bay, nach dem ortsansässigen Kohlebergbauunternehmen Kings Bay) ist ein kleiner Ort auf der Insel Spitzbergen im norwegischen Verwaltungsbezirk Svalbard. Er ist eine der nördlichsten Siedlungen der Erde. Hier leben zwischen rund 30 Personen im Winter und etwa 120 Personen im Sommer. Da es keine ausgebauten Wege zwischen den Orten auf Spitzbergen gibt, erfolgt die Versorgung entweder über den Luftweg oder in der eisfreien Zeit per Schiff. Auch per Schneemobil ist der Ort von Longyearbyen aus zu erreichen. Ny-Ålesund besitzt das nördlichste Postamt der Welt. (Quelle Wikipedia)

Wachhund -> Ny-Ålesund (Norwegen)

WachhundTOP

 Einordnung: Europa/Norwegen/Ny-Ålesund Stichwort: Nutztier

In dieser abgelegenen Ecke der Welt hat ein Wachhund viel freie Zeit und kann es ruhig angehen lassen.

Luftschiffmast der Polarexpedition -> Ny-Ålesund (Norwegen)

LuftschiffmastTOP

 Einordnung: Europa/Norwegen/Ny-Ålesund Stichwort: Denkmal

1926 unternahm Amundsen zusammen mit dem Italiener Umberto Nobile einen erneuten Versuch, den Nordpol zu erreichen, diesmal in einem Luftschiff. In Ny-Ålesund waren hierzu ein Landemast und eine oben offene Luftschiffhalle errichtet worden. Die beiden erreichten, zusammen mit 16 Mann Besatzung, am 12. Mai 1926 mit dem Luftschiff Norge den Nordpol, nachdem sie am 11. Mai in Ny-Ålesund gestartet waren. Es gilt dies als die erste erfolgreiche und eindeutig belegte Nordpolfahrt der Geschichte. (Quelle Wikipedia)

Der Ankermast der Luftschiffe, steht heute noch. Von der einstigen Luftschiffhalle ist allerdings nichts mehr übrig.

Die Ära der Kohleförderung auf Spitzbergen ist Geschichte -> Ny-Ålesund (Norwegen)

KohlebahnTOP

 Einordnung: Europa/Norwegen/Ny-Ålesund Stichwort: Denkmal

Aus der Ära der Kohleförderung auf Spitzbergen stammt diese Bahn, die am Strand als Ausstellungsstück erhalten wurde.

Strandbude -> Ny-Ålesund (Norwegen)

Am Strand von …TOP

 Einordnung: Europa/Norwegen/Ny-Ålesund Stichwort: Holzhaus

… Ny-Ålesund steht eine kleine Hütte. Das Bild könnte man wohl auch in der Südsee an einem diesigen Tag aufnehmen.

Anlandung mit Zodiac -> Gravnesodden (Norwegen)

Erste nasse AnlandungTOP

 Einordnung: Europa/Norwegen/Gravnesodden Stichwort: Menschen

Unsere erste nasse Anlandung. Nasse Anlandung wird die Prozedur genannt, weil es zwingend erforderlich ist, die Gummistiefel zum Einsatz zu bringen. Wir haben dann teilweise tatsächlich bis knapp unter die Stiefeloberkante im Wasser gestanden und waren froh, dass die Stiefel dicht waren.

Im Gänsemarsch -> Gravnesodden (Norwegen)

Die Karawane zieht weiterTOP

 Einordnung: Europa/Norwegen/Gravnesodden Stichwort: Menschen

Zum ersten Landgang in unbefestigtem Gelände war eine Wanderung für trittsichere Passagiere angesetzt. Erstaunlicherweise wurden aber sofort Stöcke verteilt. Der Begriff trittsicher wird hier also etwas weiter ausgelegt.

Die Wandergruppe nahm dann auch beachtliche Ausmaße an, so dass ein zügiges Ausschreiten völlig unmöglich wurde. Es ging im Gänsemarsch mit Unterbrechungen alle 10 Meter vorwärts.

Landzunge, vor der die MS Spitsbergen vor Anker gegangen war -> Gravnesodden (Norwegen)

GravnesoddenTOP

 Einordnung: Europa/Norwegen/Gravnesodden Stichwort: Aussicht

Die kleine Landzunge, vor der die Spitsbergen vor Anker gegangen war, um uns an Land zu lassen.

Der Gletscher Gullybreen -> Gravnesodden (Norwegen)

Der Gletscher GullybreenTOP

 Einordnung: Europa/Norwegen/Gravnesodden Stichwort: Gletscher

Das Ziel der ersten nassen Anlandung, der Gletscher Gullybreen.

Diesen Punkt in der OSM-Karte anzeigen.

(OSM stellt diesen Teil von Svalbard nicht richtig dar, die Position stimmt auf jeden Fall)

Spuren im Schnee -> Gravnesodden (Norwegen)

Blick nach NordwestTOP

 Einordnung: Europa/Norwegen/Gravnesodden Stichwort: Aussicht

Zurückblickend ist die Spur der Karawane zu erkennen.

Landzunge, vor der die MS Spitsbergen vor Anker gegangen war -> Gravnesodden (Norwegen)

GravnesoddenTOP

 Einordnung: Europa/Norwegen/Gravnesodden Stichwort: Strand

Zum Rückweg kam sogar die Sonne ein klein wenig heraus.

Das Schlauchboot steckt fest -> Gravnesodden (Norwegen)

Erste ProblemeTOP

 Einordnung: Europa/Norwegen/Gravnesodden Stichwort: Menschen

Im sandigen Untergrund war das Schlauchboot wohl zu weit aufgefahren und musste massiv unterstützt werden. Links die kleine Tritthilfe wurde regelmäßig zur Verfügung gestellt, um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern. Aber auch so gab es noch manch sehenswerte Leibesübung bei einigen der Mitreisenden zu beobachten. Man glaubt nicht, wer heutzutage alles auf Expeditionsreise geht.